03.09.2015, eine schöne Nachricht …

… gibt es für uns noch vor der Nachtruhe: Die Schweden haben versprochen, als Aufmunterung für uns, eine Ihrer historischen Loks nach Ystad zur Fähre zu schicken. Das ist rührend!

03.09.2015

Erlebe einen schönen, hoffnungsvollen Sonnenaufgang in Kolin, einem kleinen Landbahnhof (mehrere Kilometer entfernt vom nächsten Dorf), etwa 50 Kilometer südöstlich von Szczecin/Stettin.

Mehrere Vorortszüge überholen uns, bevor es weiter geht Richtung Stettin und Świnoujście/Svinemünde. 

    
 

Die neue Crew des polnischen Zugs hat sich in Schale geworfen, ist stolz unseren Zug befördern zu dürfen.

Noch hat es sich ganz offensichtlich nicht herumgesprochen, dass wir ohne Krokodil unterwegs sind. Überall, in jeder schön gelegenen Kurve, an Bahnhöfen, in der Nähe von Sehenswürdigkeiten – teils weit entfernt von den nächsten Ortschaften, warten Fotografen auf unseren historischen Zug und werden enttäuscht.

Überall wo wir anhalten, erscheinen sofort Interessierte, fragen nach unserer historischen Lokomotive, ihrer Lieblingslok auf der Modeleisenbahn, dem Krokodil!

In Goleniow, 15 Kilometer nördlich von Stettin, darf ich auf der Lok mitreisen, mit dem Lokführer Gedanken austauschen, die Strecke beobachten, fotografieren.

Ich gehe zwei Halte weiter wieder runter vom Bock, um möglichst vielen weiteren Mitreisenden, diese seltene Gelegenheit zur Mitreise an der Spitze des Zuges zu geben.  

  

  

Unterdessen ist informiert worden über das weitere Vorgehen in Sachen Krokodil. Die Nachrichten stimmen uns verhalten positiv.

 

Kurz nach 11 erreichen wir Svinemünde. entgegen der Planung und den schriftlichen Vereinbarungen mit der polnischen Staatsbahn PKP, können weder unser Zug, noch wir bis Abends im Bahnhof stehen.

Immerhin sichert unser Lokführer bis nach dem Mittag ohne Unterbruch Strom zu, so dass die Crew des WR das Mittagessen fertig kochen kann und wir gut essen können. 

Anschliessend geht es zum Wasserfassen und zum Packen: wir müssen unseren Zug schon um 13.30 Uhr verlassen haben.  

    
 

Die Küchencrew und der technische Begleiter, 4 Mann (die richtige Anzahl um Jassen zu können), werden mit samt unseren Wagen im Zollhafen eingesperrt.

Wir fahren mit der Fähre über den Bach, gehen shoppen

 und besichtigen die Stadt

 
Gegen 18 Uhr essen wir alle gemeinsam in einem herzigen kleinen Restaurant essen.

Wir geniessen den Abend ohne das rythmische tagtag-tagtag der Räder, bevor wir uns aufmachen, mit der Fähre zurück zum Bahnhof zu fahren.

 

Einschecken auf der Nachtfähre, Abfahrt um 22.30 Uhr nach Ystad. Unsere Wagen und unsere Crew werden ein paar Stunden später mit einer Eisenbahnfähre folgen. 

Bier und Gespräche im Schiffrestaurant, Decksfahrt den „Bach“ runter  

aufs offene Meer hinaus, ausgiebige, den Dreck lösende Dusche, schlafen gegen 1 Uhr.

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