16.10.2022, ein Herbsttag in Villach

Habe ich schlecht geschlafen?

Nein, ganz im Gegenteil. Ich bin gestern Abend, ungewohnt und viel zu früh, nämlich schon um kurz nach 22 Uhr so müde gewesen, dass ich schlafen gehen musste. So wurde ich denn heute früh um 4 Uhr wach und konnte nicht mehr einschlafen.

Also aufgestanden, Zeitungslektüre, Tagebuch schreiben, Apfel essen und kurz nach 6 Uhr wieder ins Bett.

Und eben jetzt, kurz nach halb 9 Uhr hat mich die, den Nebel durchdringende Sonne wieder aufgeweckt. Bald ist aber die Sonne wieder verschwunden, der Nebel viel zu stark geworden!

Also lasse ich den Sonntag ruhig angehen, relaxe bis ein Sonnentage daraus entsteht. Ausgedehntes Frühstück gegen 10 Uhr. Verlängerung der Verweildauer in diesem Hotel um eine Nachtl.

Erst nach dem 12 Uhr Schlag gehe ich raus.

Kurze Reise mit der S-Bahn Richtung Rosenbach am Nordportal des Karawankentunnels.

Die Kirche in Finkenstein überragt alles andere.

Die Herbstfarben nicht nur aber vorallem im Finkensteiner Moor sind hinguckenswert, so wie auch die Kette der Karawanken.

Ich habe den Zug in Faak am See verlassen, spaziere nun durch diese Ferienwohnungssiedlung runter zum See.

Oohjee nichts los, alles ist für den kommenden Winter schon weggeräumt.

Immerhin, es gibt noch ganz wenige Sitzbänke. Einen davon zweckentfremde ich, lege mich hin und schlafe ein Stunde in der prallen Nachmittagssonne,

bevor ich mich wieder auf den Heimweg mache.

Heimfahrt durchs Finkensteiner Moor

Ich werde es nie begreifen, warum die Ingenieure und Bahnbauer solche über 4 Meter hohe Lärmschutzwände hinstellen. Das Problem des Lärms muss am Ursprungsort gelöst werden, solche Wände nützen nichts, sondern verschandeln nur unsere schöne Welt.

Zudem, hinter dieser Lärmschutzwand verläuft eine lärmige Autostrasse. Sollen also mit der Wand vielleicht die Eisenbahnreisenden vor dem Strassenlärm geschützt werden?

Abendlicht auf die Karawanken, vom Hotelzimmer aus.

Abendessen beim Stadtwirt, Hirschgulasch!

Voraus geht eine „schlimme“ Sache: da ich mit Sitzplätzen in Restaurants zur Abendessenszeit hier in Villach nicht die besten Erfahrungen gemacht habe, telefoniere ich vorgängig, um 19.40. Ich müsse sofort kommen, um 20 Uhr werde heute die letzte Essensbestellung an die Küche möglich sein.

Also spute ich mich. Zum Glück gibt es einen Taxistand 100 Meter neben dem Hotel. Der Fahrer ist offenbar leider nicht ortskundig und sprichst zudem nur gebrochen deutsch. Eine Gaststätte namens ‚der Stadtwirt‘ gäbe es nicht. Nachdem ich insistiere, erkundigt er sich bei seinen Kollegen. Okay jetzt weiss es er offenbar wo es hingeht. Er fährt direkt aufs Ziel zu, beachtet dann aber 2 Fahrverbotstafeln nicht. Erst an der Strassensperre bemerkt er, dass er falsch gefahren ist und fährt wieder zurück. Ich verfolge die Fahrt auf meinem Routenplaner im Handy. Als wir schon längst übers Ziel hinausgeschossen sind, frage ich ihn, wohin er denn wolle. Er stoppt nun die Taxiuhr und dreht dreht er erneut um. Nun fährt mich zur Italiener Strasse 14 und setzt mich 20 Meter hinter der Gaststätte ab. (Arrogant blöder Kerl). Er will nun 10 Euro gibt mir aber keine Quittung. Die drohende Stimme veranlasst mich, ohne weitere Worte die verlangten 10 Euro zu bezahlen. Sobald ich ausgestiegen bin, die Türe ist noch nicht zu, gibt er Gas und braust er davon (Kz: VL 341 TL).

Das Essen hat mir sehr gemundet. Zum Abschluss gönne ich mir ein Marronimousse mit Weichselkirschenkompott und Schlagobers!

Die Heimfahrt mit einem Funktaxi, das direkt vor dem Gatstätteneingang anhält und mich vor dem Hoteleingang Absatz verläuft super, Die Fahrt kostet nur 7.20 €. Der Fahrer ist zudem sehr hilfsbereit. Es geht also doch!

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