15.04.2020, Nachosterwoche, teils schneidend kalte Bise nach Ostern

13.04.2020, Ostermontag

Immer mehr Bäume stehen in Blüte.

Auch die Rebe an der Südwand des Hauses hat jetzt voll ausgeschlagen.

Ich muss heute Mittag schon wieder ins Spital in Unterseen um die Löcher an den Beinen neu verbinden zu lassen.

Mich scheisst das ganze Procedere langsam aber sicher an. Ich frage mich, was das Ganze soll, warum ich immer wieder neue Behandlungsmethoden über mich ergehen lassen muss.

Um 17.30 Uhr wieder zu Hause, muss ich etwas tun, um meine überschüssige Energie los zu werden. Rasch ziehe ich mich um und radle los.

Der regelmässigeren Steigung wegen radle ich über die Lauenen nach Oberschwanden und weiter den Berg rauf, den zahlreichen Serpentinen folgend Richtung Gummenalp.

Trotz dem dass 18 Uhr längst vorbei ist, ist es warm; zudem macht auch die Anstrengung mich leicht schwitzen.

Auf 1’300 Metern über Meer ist auch heute Schluss. Vor der Alpriseten Versperrt ein Erdhaufen auf der Strasse die Weiterfahrt: erhöhte Steinschlaggefahr.

Unterdessen ist schon 19 Uhr vorbei, es ist empfindlich kühl geworden.

Ich muss alle vorhandenen Kleider (ausser Handschuhe) anziehen, damit ich warm habe für die Talfahrt.

Tolle Stimmung! Einzigartig schöne Farben!

Ich mache einen Abstecher über Hofstetten

und dann durch den Studewald und den Banwald Richtung Schwanden.

Auch die Buchen treiben nun kräftig aus. Es ist aber leider schon zu dunkel für Makrofotos.

Auf den Lauenen lausche ich ein paar Minuten dem Zwitschern der Vögel und geniesse das einmalige Licht!

Beim Kreisel bei der Gemeinde (wird da auch so gearbeitet?) stoppe ich heute ein letztes Mal.

Um 20 Uhr bin ich wieder daheim, dieser Kurzausflug war ein tolles Erlebnis!

Daheim lese ich in Facebook zum Coronavirus folgenden Post

15.04.2020, Mittwoch

Schon wieder im Spital und zur Physio.

Nach der Heimkehr reicht es um 17.30 Uhr nur noch für einen kurzen Sonnenuntergangsausflug ans obere Ende des Brienzersees.

Allerdings bin ich unruhig,

ich muss weiter nach Hofstetten

und durch den Studewald, wo jetzt die Knospen der letzten Laubbäume aufspringen.

Den eigentlichen Sonnenuntergang hinter dem Brienzerseegrat geniesse ich nun auf den Lauenen.

Über Schwanden rolle ich dann in der abendlichen Kälte heimwärts.

Beim Glyssibachkreisel, der Einmündung der Schwanderstrasse in die Hauptstrasse fasziniert mich das Licht über dem Brienzersee.

Ich muss unbedingt runter ans Ufer und da entlang heim fahren.

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