08.01.2020, weitere Erkundigungstouren

Waschtag! Angesichts des immer noch milden und sonnigen Wetters hänge ich die frisch gewaschene Bettwäsche an die Wäscheleine im Garten.

Die Wäsche wird auch ohne mich trocknen. Also raffe ich mich auf, erneut eine Erkundigungstour der sonnseitigen Berghänge südöstlich von Brienz zu unternehmen.

Kurz nach 13 Uhr liege ich endlich in meinem Relaxsessel.

Es scheint als ob ich der einzige Spaziergänger wäre. Eine interessante Wolkenformation zieht mich in ihren Bann.

Auf der Lauenen- und der Schwanderstrasse radle ich bergan.

Die Abzweigung nach Schried lasse ichwiederum rechts liegen und ebenso die Gummenalpstrasse ein paar hundert Meter weiter.

Ich überquere den Lammbach auf einer modernen Brücke. Ich bin erstaunt, dass auch diese Strasse aufs Schwanderbärgli offenbar bis weit hinauf asfaltiert ist.

Immer steiler steigt die Strasse. Der laublose Buchenwald ist hell. Ich suche aber vergebens nach Buechwunni, in hochdeutsch „Leberblümchen“ — ich muss wohl noch ein paar Wochen warten.

Immer wieder öffnen sich neue Ausblicke runter zum Brienzersee, zur Axalp hinüber und später auch ins Aaretal und ins Hasli.

Auf 900 Meter über Meer überquere ich nun auch noch den Schwanderbach, in dem es schon ansehnlich plätschert und gurgelt.

Immer steiler wird die Strasse und an schattigen Stellen liegt nun auch noch etwas Schnee. Ab 1100 Metern über Meer liegt Schnee und Eis auch noch auf der Strasse.

Auf 1200 m Metern über Meer muss ich aufgeben, Schnee und Eis liegen bis zu 30 Zentimetern hoch.

Friedliche Stimmung!

Immer wieder stören aber so genannte Berufspiloten, die mit ihren Millionen teuren Kampfjets jegliche vereinbarte Flugkorridore, Anflugrouten und Flughöhen missachten. Zu tief und zu weit weg von der Landebahn des militärischen Flughafens Meiringen müssen diese Buben, oder sind es besoffene Cowboys, dann Vollgas geben und teils auch wieder in einen Steigflug übergehen, um nicht schon auf dem untersten Aarelauf beziehungsweise am oberen Ende des Brienzersees aufzusetzen. 

Meist gemütlich, hin und wieder aber auch im „Temporausch“ von bis zu 60 Stundenkilometern rolle ich, abgesehen von ein paar Fotos Stopps,

runter noch Oberschwanden — Schwanden —

Brienz.

Kaum aufgestanden und das Trike im Veloschuppen verräumt, schmerzen die Oberschenkel und schlottern meine Knie.

Morgen mache ich Pause!



Ein Gedanke zu “08.01.2020, weitere Erkundigungstouren

  1. Lieber Christoph, danke für die schönen Landschaftsbilder,leider kenne ich diese Gegend nicht, aber die verschiedenen Sonnenuntergänge sind toll und spiegeln sich wundervoll im See! Liebi Grüessli o Dr Ruth.

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