05.04.2019, Brienz, oh du myni Heimat

Es ist einfach schön, mal wieder heimzukommen, wieder im eigenen, vorgewärmten, kuscheligen Bett zu schlafen und sich erholen zu können.

Die Aprilsonne scheint schon früh am matt-blauen Himmel. Letzte Nebelreste am Brienzergrat lösen sich alsbald auf. Die Temperaturen, die in der Nacht wohl unter die Nullgradgrenze gesunken sind, steigen jetzt rasch an. Noch liegt schwerer Schnee auf den Büschen, Pflanzen und Bäumen. Bald ist draussen aber überallhin leises, dann immer kräftiger werdendes Gurgeln und Rauschen zu vernehmen. Bäche fliessen, der Schnee schmilzt!

Trotzdem fliegen Tächen oder sind’s Dohlen ein. Auf dem Haus vis-à-vis, sitzen sie auf den Firsten und Kanten, warten auf Fütterer. Ich habe noch Vogelfutterfett und ungesalzene kleine Erdnüsse, die ich auf dem schnell geräumten Gartentisch ausbreite. Die schwarzen Gesellen mit den gelben Schnäbeln kommunizieren eifrig untereinander, sind den Menschen gegenüber aber sehr scheu. Sie nähern sich nicht, also gehe ich ins Haus.

Aber auch jetzt sind sie misstrauisch. Erst als ich die Vorhänge zugezogen habe, landet einer dieser interessanten Vögel, schaut sich um, pfeift etwas, dann landet eine zweite Kundschafterin und alsbald eine ganze Schar! Die kleinste Bewegung von mir hinterm Vorhang lässt sie aufschrecken und weg fliegen, um ein paar Sekunden später wieder zu landen. Ich kann kaum eine gelungene Fotos schiessen.

Kaffee, Einkaufen, Tächi fuetere, Zeitungen lesen, Dorfe, Koffer auspacken, Mittagessen, Post bearbeiten, ….

Um 18 Uhr ist Stammtisch von Pinkrail in Basel. Muss mich schon bald sputen. Die Zeit vergeht allzu rasch.

Habe gerade wieder von einer Führung des FES (http://www.fes-online.de) durch die Sonderausstellung Geheimsache Bahn im DB Museum in Nürnberg gelesen und beschliesse, mich selbst überraschend, obwohl mir Detailinfos noch fehlen, da hin zu reisen. Rasch habe ich das Wichtigste im Rucksack verstaut und bin alsbald im Zug.

Herrliche Fahrt durchs Oberland …

… runter nach Bern und weiter nach Basel.

Stammtisch, schöne Runde mit 15 Mann.

Im 16er Drämmli rolle ich vor 23 Uhr durch die Stadt zum badischen Bahnhof.

23.23 Uhr nehme ich im IC 208 meinen Sitzplatz ein, Interrail und online Sitzplatzreservation sei dank! Auf den Schlummertrunk muss ich allerdings verzichten, die Bar ist schon zu.

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