17.02.2019, eigentlich müsste ich Neckaraufwärts, ….

Mich zieht es aber Neckabwärts, zuminest vorläufig. Dieses Tal habe ich seit über 20 Jahren als Radtour in Planung, noch weiss ich nicht ob es sich noch einmal realisieren lässt!

Hotel Central (frisch renoviert) und Frühstück (im TraumRaum-Designhotel 200 Meter entfernt) waren alles anderes als wie so vielfach ausgezeichnet: kaltes Zimmer, Schimmel in den Fugen der Dusche, Dreck unterm Bett; kleine Auswahl, keine Früchte, Rührei und Speck kalt, mangelnde Sauberkeit.

Fahre mit einer S-Bahn rechtsufrig des Neckars gen Nordwesten.

Kaum haben wir die Industrie und die Salzbergwerke hinter uns gelassen, wird die Landschaft interessant.

Schlösser, Burgen, Kirchen, Denkmäler —

links und rechts der Bahngleise, ich komme fast in Stress, einmal nach links und kurz darauf nach rechts und wieder nach links raus zu schauen.

Umsteigen in Mosbach, fotografieren ist jetzt fast unmöglich, die Fenster der S-Bahn sind schmutzig und fast blind. Weiter bis Heidelberg. Das Tal des Neckar strahlt an diesem Vorfrühlingssonntag ein wunderbare Erhabenheit und Stille aus.

Kurz nach Mittag erreiche ich Heidelberg. Ich laufe über den Bahnhofplatz, telefoniere, geniesse die wärmende Frühlingssonne. Relativ viele, meistens jüngere Leute tragen schon Shorts und T-Shirt. Ich dagegen schwitze in meinen Winterkleidern.

12.40 am Bahnsteig erwarte ich einen

FLIXTRAIN, für 9,99 €uro von Berlin nach Stuttgart, nein danke. Der Zug strotz vor Dreck, innen ist ein furchtbarer Mief, die Fenster sind mehrheitlich blind, aber eine der modernsten Lokomotiven Europas zieht den Zug!

Ich steige nicht ein, warte lieber eine weitere halbe Stunde, bis 13.14 Uhr, auf den Eurocity der Deutschen Bahn auf der Fahrt nach Salzburg.

Der Zug ist mal wieder anders formiert als auf Anzeigetafeln und im Lautsprecher bekannt gegeben. Die Leute rennen, schubsen, drängeln — schrecklich!

Ich lasse mir Zeit, der Zug ist 200 Sekunden vor seinem Fahrplan. Ruhige Reise Süd- und ostwärts. Treffe Ulli, einen liebenswürdigen FESler, er sitzt im Abteil neben mir. Kurz vor 14 Uhr in Stuttgart. Hauptbahnhof. Auf dem Bahnsteig treffen wir auf weitere Freunde.

Gemeinsam fahren wir zur Weissenburg, dem LSBTTIQ Zentrum in Stuttgart, zur Mitgliederversammlung des Freundeskreis Eisenbahn Süddeutschland e.V. (FES).

Schönes Wiedersehen mit über 20 Freunden.

Gedankenaustausch, Diskussionen, News neben Kaffee und Süssem, auch die mitgebrachten Cailler-Branchli werden gerne gegessen. Die Mitgliederversammlung beginnt mit gehöriger Verspätung und ist sehr langatmig. Etliche ’Schwestern bzw Tanten’ möchten wohl endlos weiter tratschen. Zudem gibt es immer wieder lange, grösstenteils unsinnige Diskussionen und Änderungsvorschläge zu einzelnen Traktanden, insbesondere um die Jahresrechnung sowie die Wahlen für den Vereinsvorstand.

Erst gegen halb 19 Uhr kommen wir zum Ende. Gemeinsames Aufräumen und Bier im Gastlokal der Weissenburg.

20.07 sitze ich im Intercity nach Nürnberg Hbf. Reserviere mir ein Zimmer im Hotel Gideon.

Lektüre, Tagebuch schreiben, Zeitungen, Mails, Instagramm und Facebook lesen. Die Fahrt vergeht im Nu.

Kurz vor 11 im Hotelzimmer. Tagebuch publizieren und noch zu einem Absacker ins Cartoon.

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