12.02.2019, Premiere und Dernière — nein umgekehrt!

Vom sonnigen Berner Oberland runter in den ungewohnten Basler Nebel.

Vor 102 Jahren feierte sie ihre Premiere.

Heuer heisst es mit der Dernière,

Abschiednehmen von der MUBA, der Mutter aller Mustermessen.

Noch bis zum 17. Februar 2019 öffnet sie täglich um 10 Uhr ihre Türen für ein interessiertes Publikum. Der Eintritt zur Dernière ist frei.

Früher war der Eintritt nur am ersten Messetag gratis, und auch nur wenn eine Fasnachtsplakette getragen wurde. Heuer gibt es für Träger der Plaketten einen Gratiskaffe mit Zimtschnecke bei IKEA.

Ich habe Glück, kriege um 10.10 Kaffee und Zimtschnecke ohne Anstehen zu müssen. 90 Minuten später möchte ich einen weiteren Kaffee. Eine viele Meter lange Schlange und über 30 Minuten Anstehen schrecken mich ab.

Ja, die Anzahl der Stände ist nicht mehr gross, es sind auch immer weniger Hallen belegt. Nur noch die ewig bürgerlichen Firmen wie Möbel Pfister und andere Ladenhüter, sowie ein paar junge Trendfirmen sind übrig geblieben.

Ich geniesse den Blick zurück an den Anfang der Messe und die Plakate der Mustermessen.

Wie eh und je sind in den Vorräumen grosse Degustationsstände aufgebaut. Ich verpflege mich nach dem Rundgang mit einem Schwarzbuebe-Trockenfleischplättli und einem schwarzen Basler “unser Bier“ und der gedruckten Ausgabe der BaslerZeitung.

Gemütlicher Stadtspaziergang und durch den SBB Bahnhof. Wofür braucht es heute im Zeitalter der vollklimatisierten Züge noch Besenbäume?

Bald zieht es mich heim ins sonnige Berner Oberland!

Wolkenloses Spätwinterwetter am Brienzersee. Gemütlicher Spaziergang über den Quai heimwärts.

Eine eigentliche Premiere findet hier statt: Heute Nachmittag sind erstmals die wärmenden Sonnenstrahlen der Abendsonne so richtig zu spüren!

daheim in meinem Heimetli sehe ich viele umherspringende Kreaturen. Über ein Dutzend junge Lämmer hüpfen freudig über die Weide. Hoffentlich ist der Winter vorbei!

2 Gedanken zu “12.02.2019, Premiere und Dernière — nein umgekehrt!

  1. Ich erinnere mich, dass man mit der Fasnachtsplakette am ersten Messetag gratiszutritt zur MUBA hatte. Die Anzahl der Stände hatte in den letzten Jahren tatsächlich stetig abegnommen und ein Ende vor voraussehbar. Ich beobachte abe ein globals Problem mit den Besucherzahlen etablierter Messen.

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  2. Lieber Christoph, wir danken Dir herzlich für deine beiden Mails. Deine Reisepläne mit den vielen interessanten Details über die vielen Orte und Länder, die Du besuchen möchtest. Leider ist es für uns nicht mehr möglich mehrtägige Reisen zu unternehmen, aber wir freuen uns schon jetzt auf Deine Reisebeschreibungen, die Du uns mi Details und Bildern zu gegebener Zeit schicken wirst! Liebe Grüsse von Ruth und Fred

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