15.08.2018, mich in ihren Bann ziehende Küstenstädte

Habe lange geschlafen, bin erst kurz nach 9 Uhr erwacht. Muss nun schon fast hetzen mit Frühstück und Packen, um um 11 Uhr wie verlangt das Zimmer verlassen zu haben. Gemütlicher Spaziergang zum Bahnhof.

Zeit für Fotos von Zügen insbesondere aber des alten Interregio-Zugs, der neu ganz in schwarz designt worden ist und so modern und jugendlich wirken soll (so habe ich es gestern in der Kundenzeitschrift der SJ gelesen). 11.51 mit diesem Interregio Richtung Göteborg. Es wirkt richtig befreiend, wieder einmal in Wagen zu sitzen, dessen Fenster geöffnet werden können!

Emmaboda umsteigen 12.25 > 12.34 in einen alten Vorortszug, der aussen neu lackiert und innen neu möbliert worden ist. Eigentlich könnte ich im Landesinnern viel rascher Vorwärtskommen, mir gefällt aber die Reise entlang der südschwedischen Küste. 13.16 in Karlskrona, schon wieder umsteigen.

Habe eine halbe Stunde Zeit. Der erste Eindruck der Stadt bewegt mich dazu, länger hier zu bleiben. Rundgang, der Stadtpark ist grün und gepflegt (woher haben die das viele Wasser genommen?), Fussgängerzentrum, das ehrwürdige alte Hotel First Statt zieht mich an. Buche für 1 Nacht. Will nur schnell das Gepäck ablegen, schlafe aber ein und erwache erst 2 Stunden später.

Zvierikaffee in der Hotelhalle, dann raffe ich mich auf zum Stattrundgang: Grosser Stadtplatz, Rathaus,

Dreifaltigkeitskirche,

Frederikskirche (lausche einem wunderschönen Klavierkonzert),

Marinemuseum, -hafen, -bad.

Bestaune einen unermüdlichen Wasserspringer und Dutzende seiner Sprünge,

Dem Meer entlang weiter zum

Parlament der Region,

zur Admiralitätskirche

und dessen Glockenturm und zu den

Wachgebäuden des Marinehafens.

Im Admiralitätspark, der wie alle übrigen Parkanlagen (mit Ausnahme des ersterwähnten Stadtparks) braun und verdorrt sein Dasein fristet, verspüre ich plötzlich einen Riesenhunger. Erstehe mir einen 30 Zentimeter langen Riesenkebab für knappe 8 Franken, den ich im Park genüsslich verzehre und mit einer Birnensaftbrause ganz runterspüle.

Mit den letzten Sonnenstrahlen wandere ich über den Stadtplatz, vorbei an

Dreifaltigkeitskirche,

Frederikskirche und

Wachturm vorbei, heim ins Hotel, wo ich auf dem Bett sogleich wieder für eine Stunde einschlummere.

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