11.08.2018, 3 schwedische Fuss = 891 Millimeter

Lange ausgeschlafen und erst um 9 Uhr zum Frühstück, obwohl der Himmel tiefblau und kein Wölkchen am Firmament zu sehen ist.

Wohl gestärkt laufe ich 500 Meter nach Uppsala Östra, zum Bahnhof bzw den Gleisen 9 und 10 im Bahnhof Uppsala, der heutigen Museumsbahn Lennakatten (http://www.lennakatten.se/de/). Ich erinnere mich, wie wir uns anlässlich der ersten Skandinavienreise gestritten haben, ob dieses Schmalspurgleis in der Normalspur ein Meter weit oder schmäler sei.

Heute ist der Bahnhof und seine 2 Gleise komplett für sich. Die Bahn fährt auf einer Spurweite von 891 Millimeter, 3 schwedischen Fuss, der nur in Schweden verbreiteten Spurweite (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Spurweite_(Bahn)). Früher war es mithin möglich mit den Zügen der Stockholm -Roslagens – Järnvägar (SRJ) (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Roslagsbanan) von Stockholm hierher und noch viel weiter zu reisen.

Ich habe mich nach dem ausgiebigen Frühstück verspätet und bin nun 3 Minuten zu spät um den ersten abfahrenden Dampfzug zu besteigen. Kaufe mir dennoch eine Tageskarte für umgerechnet 27 Franken, um völlig frei entscheiden zu können, wann ich wohin fahren will (http://www.lennakatten.se/images/document/tidtabell/pdf/Anslagstdt_2018.pdf).

Nun werde ich die erste Fahrt halt eben im Schienenbus machen und später dann auf den Dampfzug

umsteigen.

Es ist wunderschön anzusehen, wie das Freiwilligenpersonal mit Innbrunst an der Arbeit ist. Ob Brandwächter, Lokpersonale, Zugchef oder Bahnhofschef – alle versehen ihren Dienst und zudem erst noch in historischen Uniformen danke.

Das Hinterland von Uppsala mit seinen fast endlos grossen Äckern,

dem lockeren Wald, den unzähligen Seen, Tümpeln und Moorgebieten ist das Naherholungsgebiet und Ferienparadies der Städter.

Kaum ein Meter Seeufer der nicht bewohnt wäre. Grandiose Landschaft. Tolle Eisenbahn. Liebenswerte Schweden!

Irgendwann nach 17 Uhr sind meine Batterien sowie die Akkus meines Mobilfon und Tablets leer.

Zurück ins Hotel.

Batterien laden bzw Sauna.

Gegen 21 Uhr in die Hotellobby. Bier, Chips, Tagebuch.

Die liebenswürdige Empfangsdame gibt mir Schwedische Gummifrüchte zu kosten – sie schmecken so ganz anders, einzigartigbesser als deutsch Gummibären, danke!

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