21.05.2018, Damenprogramm

Habe herrlich geschlafen, die abendliche Ruhe und das Zwitschern der Vögel am frühen Morgen habe ich sehr genossen.

Nach einer ausgedienten Dusche habe ich nur noch kurz Zeit für ein leckeres Frühstück.

9:00 Uhr fahren wir ab. Ich habe mich entschlossen während den nächsten zwei Tagen das Damen- beziehungsweise Kulturprogramm zu absolvieren. Ich liebe das Eisenbahnreisen zwar über Alles und möchte auch gerne immer wieder dampfende Züge sehen, andererseits war ich aber noch nie in Iwano-Frankiwsk, in der Stadt die bis 1962 Stanislaw hiess. Die Universitäts- und “Kantons“-Hauptstadt Iwano-Frankiwsk liegt im nordwestlichen Karpatenvorland.

Unterwegs besuchen wir einen österreichisch-ungarischen Soldatenfriedhof des ersten Weltkrieges.

Leider gelingt es mir nicht, die vielen Kirchen am Straßenrand scharf und unverzittert zu fotografieren. Der unruhigen Fahrweise des Busses über den löchrigen Asphalt sei Dank.

Nach etwas über 2 Stunden Fahrt, inklusive einer Rauchpause für den Reiseleiter und Busfahrer. Die hier in der Ukraine immer wieder miserablen Straßenverhältnisse lassen keine hohen Geschwindigkeiten zu.

Zu Fuß folgen wir dem Reiseleiter durch das Fußgängerzentrum zum Rathausplatz,

sowie zu und in verschiedene Kirchen rundherum.

2 Stunden später dürfen wir auf eigene Faust die Stadt erkunden und Mittagessen. Wir haben Lunchpaketen mitgenommen. Trotzdem gehen die meisten in ein Restaurant, die Lunchchpakete geben wir Bedürftigen.

Nach diesen paar Stunden Aufenthalt reisen wir wieder heimwärts nach Bukovel.

Ich verschlafe den längeren Teil der Strecke. In Yaremche machen wir einen kurzen Aufenthalt zur Besichtigung einer neuen, schönen Kirche, komplett aus Holz.

Ein paar Kilometer später gibt’s einen weiteren, nun aber dreiviertelstündigen Aufenthalt zur Besichtigung eines Wasserfalls,

der sich als 5 Meter Stromschnelle mit grossem Souvenirmarkt outet.

Während der weiteren Heimfahrt fahren wir entlang den ersten Tunnels der parallelen Eisenbahnstrecke.

Nun ist ganz deutlich zu sehen, dass immer noch aus Invasionsangst oder aus sonst welchen Gründen jede Tunnelein- und -ausfahrt, Tag und Nacht von Armeeangehörigen mit umgeschnallter Kalaschnikow geschützt wird.

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