20.11.2017, von Stuttgart ins Abseits

Ich verspüre Lust, heute eine neue Stadt, abseits der heutigen Verkehrsströme zu besichtigen.

Aber vorher geniesse ich ein reichhaltiges Frühstück, inklusive Morgennachrichten. Die Koalitionsverhandlungen hier in Deutschland sind wegen den christlichen Sturköpfe aus München (CSU) und den freidenkenden Deppen um Christian Lindner (FDP) gescheitert. Änschie, die Mutti vieler Deutschen steht vor einem Scherbenhaufen.

Ich spaziere ich noch einmal durch Stuttgart,

besichtige die Bahnhofsbaustellen der Totgeburt „Stuttgart21“

und fahre eine Minute vor 10 Uhr ab nach Karlsruhe.

Nach kurzem Aufenthalt geht die Fahrt in einem RE weiter nach Appenweier.

Die Stadt mit 10´000 Einwohner wird entzweigeschnitten von der 5-gleisigen Rheintalbahn, mit 3 Bahnsteigen und 3 fünfeinhalb Meter hohen und über einen Kilometer langen Lärmschutzwänden.

Sehe nicht viel von der Stadt die das Zentrum des Meerrettichanbaus in Deutschland sein soll, ich mag allerdings auch nicht danach suchen. Mich interessiert vielmehr wo der Bahnsteig zu Gleis 9 liegt.

Nach langem Suchen und mehrminütigen Fussmarsch durch Wiesland werde ich fündig. Kurze Zeit später fährt mein Zug, bestehend aus zwei Regio Shuttle RS1 von Adtranz bzw Stadler, von Offenburg kommend mit Fahrtziel Strasbourg ein.

300 Meter vor der Grenze ins Franzland steige ich aus: Kehl heisst mein heutiges Fahrtziel. Spaziere durch die Stadt,

esse im Gasthof zum goldenen Schwänen eine Meerrettichschaumsuppe und Spiralnudeln mit vielerlei Kräutern und frischen Pilzen. Kriege hier auch gleich ein Zimmer für eine Nacht.

Mittagsschlaf, Spaziergang zur Strassenbahn nach Frankreich. Im Tram über den Rhein, nach Frankreich. Kurze Vorstadtbesichtigung, leider beginnt es zu tröpfeln, dazu bläst ein eisig kalter Wind. Zu Fuss zurück, über die Strassenbahn-Fussgänger-Radfahrerbrücke nach Deutschland.

Leider beginnt es nun auch zu fläuserln.

Verschiebe die weiteren Stadtbesichtigungen auf morgen und beschliesse den Nachmittag mit Sauna im Atrium zu verbringen. Kurz nach 21 Uhr bin ich munterwegs zu einem weiteren Spaziergang durch die Stadt

und zum Genuss von Calamares mit Salat und Dunkelbier.

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