19.11.2017, Stuttgart, wie es ist und war

Seit dem frühen Morgen regnet es in Strömen. Erst gegen 10 Uhr reißt der Himmel auf. Ich habe lange ausgeschlafen, nun wandere ich kurz nach zehn, notabene ohne gefrühstückt zu haben, kreuz und quer durch die Stadt in Richtung Hauptbahnhof.

11:15 Uhr treffe ich an der DB Information die Freunde vom FES Stuttgart (http://www.fes-online.de/fes_stgt.php). 11:35 Uhr werden wir mit der S-Bahn nach Herrenberg reisen. Noch reicht die Zeit um einen Kaffee zu kaufen und mitzunehmen.

Kurzweilige Fahrt, durch den Stadttunnel, rauf aus dem Stadtkessel auf die Hügel, durch Vorstädte und über Land. Es gibt viel zu erzählen.

12:13 Uhr erreichen wir die etwa 30 km südlich von Stuttgart gelegene Kleinstadt Herrenberg (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Herrenberg). Die mangels Zugsverbindungen von Nürnberg her mit dem Auto angereisten Freunde, warten bereits auf dem Bahnsteig. Auch hier eine überaus herzliche Begrüßung.

Wir spazieren eine gemütliche Viertelstunde entlang der Hauptstraße zum Gasthaus zur Traube. Heiko (vielen lieben Dank) hat für uns 16 Nasen, Plätze für den Mittagstisch reserviert. Ich genieße Mineralwasser, später ein Glas Trollinger Rotwein trocken (für schweizerische Verhältnisse unglaublich süss), und sodann eine Gänsekeule mit Rotkraut und Kloss. Mmmmhhh, guet!

Kurz vor 14:00 Uhr brechen wir auf, spazieren durch die Altstadt bis zum Marktplatz. In zwei Wochen wird auf dem Platz der Weihnachtsmarkt starten. Jetzt können wir die schönen Riegelhäuser und die Stiftskirche noch ungestört bestaunen.

Es gäbe einen ausgeschilderten Stadtrundgang durch diese pittoreske Altstadt bis hoch auf den Schlossberg, von wo aus eine wunderbare Aussicht auf das ganze umliegende Land möglich ist.

Wir haben heute leider keine Zeit, wir müssen nämlich unser eigentliches Tagesziel aufsuchen – das Stellwerk S (http://www.stellwerk-s.de).

Im Modellmassstab 1:160 (Spur N) wird der weltweit größte Nachbau einer Originallandschaft, nämlich Stuttgart mit Bahnhof und Gleisanlagen wie vor 30 Jahren gezeigt. Während 30 Jahren schuf der 2012 verstorbene DB Fahrdienstleiter Wolfgang Frey eine original- und maßstabsgetreue Abbildung von Stuttgart mit Kopfbahnhof,

markanten Gebäuden und Gleisen. Entstanden ist dabei eine Anlage die unter künstlerischen und modell­bauerischen Aspekten überzeugt, und Stuttgart so zeigt, wie es damals war. Kein einziges Gebäude stammt aus einem Modellfachgeschäft. Alles, absolut Alles, wurde von Wolfgang Frey von Hand bis ins kleinste Detail ausgemessen, fotografiert und erbaut. Auch die Stellwerkanlage inklusive Panoramawandwurde perfekt nachgebaut! Wir können uns kaum richtig satt sehen.

Kleines Beispiel: Es gibt auf der Anlage zwei Friedhöfe, mit 2000 beziehungsweise 4000 individuell gestalteten und angeschriebenen Grabsteinen.

Zwischendurch müssen wir uns stärken, Kaffee und Kuchen.

17:16 Uhr fahren wir mit der S-Bahn nach Stuttgart. Verabschiedung, in Mitte steigen wir zu Dritt aus und laufen durch die Königstraße und am neuen Schloss vorbei.

Roland zeigt Thomas und mir, Carls Brauhaus (http://www.carls-brauhaus.de). Ich habe noch Lust auf dreierlei schwäbische Maultaschen und 1-2 süffige Dunkelbierchen.

E Guete!

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