18.11.2017, Da denkt Mann nichts Böses, …

… freut sich auf ein langes, trüb-graues Novemberwochenende, auf einen Sonntagsausflug mit Freunden, sowie ausreichend Musse liegen Gebliebenes aufzuarbeiten, zu relaxen und Gutes für sich und seinen Körper zu tun und plötzlich ist alles anders!

Ein, ich meine für Dienstag früh voreingestellter Wecker, reißt mich um 6:30 Uhr aus meinen Träumen. Schlafen ist nicht mehr, ich döse nur noch und stehe gegen halb 8 endgültig aus dem Bett.

Nach Frühstückskaffee und Joghurt, ramisisiere ich ein paar Sachen zusammen, kaufe ein Handyticket

und spaziere gegen halb 10 zum Bahnhof.

Ganz ungewohnt, dass der Zug schon 10 Minuten vor Abfahrt am Bahnhof Brienz bereitsteht. Die Wolken hängen tief, Regen oder Schnee sind aber nicht zu erwarten.

12:25 Uhr erreiche ich die nördliche das nördlichen Ende der Schweiz nördliche Ende der Schweiz. Ohne anzuhalten geht es weiter. Ich lasse mir aus dem Bistro zwei Flammkuchen sowie ein alkoholfreies Bier bringen.

13:45 Uhr rollt der ICE aus Interlaken an einer Baustelle vorbei, die Monate lang für Schlagzeilen gesorgt hat

(https://de.m.wikipedia.org/wiki/Tunnel_Rastatt).

Das fertig gestellte Teilstück der neuen Eisenbahn-Trasse steht mitsamt vielen Maschinen tief im Wasser. Deutlich ist zu spüren, dass das Gleis ioffenbar immer noch absinkt.

Kurze Zeit später hält der Zug in Karlsruhe Hauptbahnhof, ich steige aus beziehungsweise um. Auf Gleis 9 steht ein, meines Erachtens total übermotorisierter, Interregio-Express nach Stuttgart Hbf.

Vorne und hinten je eine Lokomotive der Baureihe 147 (https://de.m.wikipedia.org/wiki/DB-Baureihe_147), dazwischen vier rote Doppelstockwagen, aber kein Steuerwagen.

14.30 halten wir in Pforzheim. Ich erinnere mich, dass ich zwischen 1970 und 1973 jeweils in umgebauten Pforzheimer Straßenbahnwagen

(https://de.m.wikipedia.org/wiki/Pforzheimer_Kleinbahn), die nach der Betriebseinstellung an die VBW (heute RBS) verkauft wurden, von Rüfenacht nach Bern ins Gymi gereist bin.

15 Uhr erreichen wir Stuttgart (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Stuttgart). Am Aussehen des heruntergewirtschafteten Hauptbahnhofs

hat sich seit meinem letzten Besuch fast nichts verändert! Auch vom Bauprojekt Stuttgart 21 (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Stuttgart_21) ist noch wenig bis nichts zu sehen.

Ich habe mir während der Fahrt ein Hotelzimmer für zwei Nächte reserviert. Hotel Astoria, ruhige Lage mitten im Stadtzentrum. Ältliches aber sauberes Zimmer mit Dusche+WC und TV, aber ohne weiteren Komfortfür 45 €uro je Nacht, inklusive Frühstück. Zusammen mit der Reise (2x je 38.90 €, 1. Klasse Europa-Sparpreis als Handyticket) wird dies ein doch recht günstiges Wochenende.

Nach der Deponie des Gepäcks mache ich ausgedehnte Stadtspaziergänge

inklusive Besuch von diversen noch offenen Läden.

Gegen 18 Uhr, kehre ich in das, zwischen Rathaus und Markthalle gelegene Bistro Lauterer (http://www.bistro-lausterer.de) ein

und genieße schwäbische Lammhaxen mit Peperonigemüse und Kartoffeln und ein Ofenschupferl. Es mündet vorzüglich.

Auf dem Rückweg ins Hotel sehe ich, dass die Stuttgarter der Familie Lindt offenbar sehr zugetan sind.

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