29.05.2017, kundenfreundliche Personale, überforderte Schiffsbesatzungen und Schienenersatzverkehr

Noch einmal dürfen wir ausschlafen, bevor morgen dann der anstrengende Teil des diesjährigen Funtreffens startet. Frühstück also erst gegen 9 Uhr und Abfahrt um 10.34. In Rostock ist’s 14 Grad kühl und der Himmel vom Küstengewölk bedeckt. Dies passiert aufgrund des warmen Wetters aber noch viel kühleren Meerwassers. 
Waren (Müritz) an um 11.35 nach einem fast 10-minütigen Halt vor dem Einfahrtssignal des Bahnhofs, wegen geplantem Rollstühleeinlad und dadurch notwendiger Bahnsteigänderung. 

Eine knappe Stunde Aufenthalt. Ich lungere mit anderen am Bahnhof herum und suche Fotomotive. Die Personale der Nebenbahnstrecke nach Malchow unterstützen uns sehr hilfsbereit und zuvorkommend, danke!

Mit RB um 12.29 weiter zur Inselstadt Malchow, wo auch der Zug planmässig endet. Leider werden wir unnötigerweise sofort zur Schiffsstation weitergehetzt. Nur kurze Fotomomente in der Innenstadt, um dann aber wiederum lange am Schiffsteg rumzustehen.

5/4-stündige Schifffahrt auf der Müritz – Elde Wasserstrasse (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Elde) bis Plau am See. 

Die Personale der Bordgastronomie sind komplett überfordert, an Dienstunbeflissenheit und Unfreundlichkeit hin und wieder kaum zu übertreffen, aber zumindest teils ein Augenschmaus. Ich und auch andere kriegen trotz elektronischer Bestellungsaufnahme weder Tranksame noch Essen und müssen schlussendlich auch noch korrekt annullieren lassen, bboah! Wie werden hier wohl im Sommer die Touristenmassen betreut?

Die Schiffsanlegestelle in Plau am See (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Müritz) ist weit draussen. 2,8 Kilometer sind’s zu Fuss bis zum Bahnhof. Da bleibt trotz einer knappen Stunde Umsteigezeit leider nicht viel Zeit für die Besichtigung des schmucken Städchens. Immerhin sehen wir Schwanenfamilie, Hubbrücke, Rathaus, Marktplatz, markante Backsteinbauten und Riegelhäuser, Kirche. 

Am Bahnhof Plau am See (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Plau_am_See) fährt schon seit geraumer Zeit kein Reisezug mehr ab. Hier müssen wir uns deshalb mit dem SEV, nicht dem schweizerischen Eisenbahnerverband, sondern mit dem SchienenErsatzVerkehr nach Parchim begnügen. 

Ich bin nun langsam aber sicher hungrig und müde und schlafe bald ein. Parchim, eneutes Umsteigen und warten für den Zug nach Hagenow Land, wo wir um 17.43 Uhr eintreffen.

Wir sind in der symbolträchtigen Bahnhofsgaststätte des Ehepaars Dennis und Aribert Otto (https://www.svz.de/lokales/hagenower-kreisblatt/die-beiden-maenner-und-ihr-traum-vom-eigenen-bahnhof-id8738126.html) zwar angemeldet, aber die Personale und Besitzer sind dennoch leider heillos überfordert. Also reisen ein paar Schweizer und Gotthard nach einer Stunde „Trockenheit“ weiter nach Schwerin und geniessen gegen 19.30 Uhr endlich die erste Mahlzeit seit dem Frühstück, im Altstadt Brauhaus (http://www.altstadtbrauhaus.de/index.php/de/) inklusive köstlichem Bier. 

21.47 mit RE nach Rostock Hbf, wo wir gegen 23 Uhr eintreffen.

Ein Gedanke zu “29.05.2017, kundenfreundliche Personale, überforderte Schiffsbesatzungen und Schienenersatzverkehr

  1. Lieber Christoph, wie immer sind Deine Reiseberichte mit Bilder ein Lesegenuss. Herzlichen Dank dafür und weiterhin für Dich viele neue Eindrücke.
    Klaus und Anneke

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