02.04.2017, Ohrid – Tirana mit Zug und Bus

Heute schon um sechs aus dem Bett, habe so wunderbar geschlafen. Vor dem Frühstück um 7 Uhr mache ich einen kurzen Spaziergang auf der Promenade, geniesse die kühle Morgenluft und das klare Frühsommerwetter. 
9 Uhr fahren wir ab, fahren über Struga, vollenden die Umrundung des Ohridsees. 

Sowohl für die Ausreise aus Mazedonien, wie auch für die Einreise nach Albanien müssen wir kurzzeitig unsere Pässe abgeben.

Von der albanischen Passhöhe auf 1100 m sehen wir noch ein letztes Mal den Ohridsee unter uns im Osten auf rund 800 m über Meer. Dann windet sich unser Bus in zahlreichen Serpentinen den Berg runter nach Përrenjas. Hier ist einer der größten Lokfriedhöfe in Albanien, erwähnt in vielen Zeitungen. Mindestens 25 6-achsige Diesellokomotiven warten hier seit x Jahren auf ihre Verschrottung. Die Bahn fährt auch seit mehreren Jahren nicht mehr. 

Nun geht die Fahrt weiterhin im Bus weiter, die Bahnlinie begleitet uns in Sichtweite, immer wieder über hohe Viadukte und durch kürzere Tunnel.

11.30 Uhr, endlich gibt es noch einen Kaffeehalt und gleichzeitig erhält unser Bus eine Wäsche.

Dann fahren wir auch schon weiter in einem herrlichen, ständig weiter werdenden Flusstal. 12:40 Uhr treffen wir am Bahnhof von Elbasan ein. Ausgedehnte Bahnhofsbesichtigung, bevor unser Extrazug der HSH (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Hekurudha_Shqiptare) pünktlich um 13:00 Uhr Richtung Tirana abfährt. 

Kurzer Fotohalt unterwegs an einem wenig attraktiven Bahnhof (Peqin). Dann fahren wir ohne Halt bis Durrës wo wir um 15:50 Uhr eintreffen. Kurz aussteigen Füße vertreten, zuschauen wie die Lok ans andere Ende unseres 2 Wagen-Zuges fährt und angekoppelt wird. 

Ohne langes Palaver pfeift der Bahnhofsvorsteher zur Abfahrt und der Lokomotivführer lässt das Horn ertönen. Keine Viertelstunde ist seit der Ankunft vergangen. Kaum ist die letzte Nase eingestiegen fahren wir auch schon ab. 

Ab der Verzweigung der Süd- und Nord-gehenden Linien ist die alte Bahninfrastruktur nun komplett saniert und die Gleise sind lückenlos verschweisst. Also geht doch was auf den Strecken der albanischen Staatsbahnen! Dies lässt Hoffnung aufkommen!

In Kashar, 8 km vor der Stadt ist Schluss.

Der Bahnhof Tirana wird neu gebaut. 

Umsteigen auf die Busse, circa 30 Minuten später erreichen wir unser Hotel Rogner Europapark (http://www.hotel-europapark.com/en/overview.html?&utm_source=google&utm_medium=cpc&utm_term=rogner%20hotel%20tirana&utm_campaign=Name-EN)

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