08.02.2017, Regen – Nebel – Sonne

Habe unruhig geschlafen, so ist’s immer die erste Nacht, weg von daheim. Beim Verlassen des des Hotels Schwanen stürze ich die kriminell steile Treppe, auf deren Stufen kaum Fussbreite Platz hat und deren Geländer wegen krimineller Montage nicht funktional ist, runter. Bleibe benommen liegen, alle Weichteile und Knochen schmerzen. Glücklicherweise habe ich mir nichts gebrochen!
Alles schmerzt, mag kein Frühstück, humple zum Bahnhof.

8.19 sitze ich im Eurocity nach München. Ein paar letzte Regenztropfen, dann hüllt Nebel den Zug ein. Entlang dem schwäbischen Meer über 2 Landesgrenzen. Unklar ist, was Nebel und was Wasser ist.

Lindau, wo kommt der neue Hauptbahnhof hin, irgendwo ins Niemandsland? Ab Hergatz – Kisslegg lichtet sich der Bodennebel. Memmingen und Buchloe sind weitere Haltebahnhöfe des Eurocitys. Langsam aber sicher wird der Dieselabgasduft der 2 Loks an der Spitze des Zugs unerträglich! 11.28 in München. Umsteigen bzw. Wanderung durch den Bahnhof. Kaffee und Mineralwasser in der DB-Lounge. 

Wo unterwegs war die Gotthard-Panoramastrecke?
Zu welchem Basler Bahnhof fährt der Eurocity 193 um 13.28 Uhr?
Komplizierte Regeln für den Fahrkartenerwerb!
Ein Stadler-FLIRT als Zugskategorie M (Güterzug, ohne Garantie der Einhaltung des Fahrplans und von Anschlusszügen; hahaha), sein Fahrziel ist die Hauptstadt der Mozartkugeln, Salzburg Hbf

Abfahrt 11.55 Uhr, 62 Zugreiseminuten für 171 Kilometer nach Nürnberg Hbf – nicht schlecht! Kurzer Blick auf Ingolstadt.Dank nunmehr tadellos funktionierendem ICE-Wifi reserviere ich von unterwegs ein ruhiges Hotelzimmer (Marienbad) für 3 Nächte in Nürnberg. 

Kurz nach 14 Uhr zu Fuss durch die Stadt. Es ist sonnig aber etliche Minusgrade kalt! Bin hungrig, esse in einer Barackenbude auf dem Platz vor der Lorenzkirche Sex gegrillte Nürnberger mit Kartoffelsalat, herrlich! 

Dann treffe ich Emil Tudorache, einen ehemaligen rumänischen Eisenbahner, unterdessen 80 Jahre alt. Emil, verbringt 4 Urlaubstage mitsamt seinem „Harem“ (3 ihm näherstehende Freundinnen), hier in der Stadt.

16 Uhr, Stadtrundgang zusammen mit der Kleingruppe mit einer rumänisch sprechenden Führerin. Sehe unterwegs einen Bekannten, verabschiede mich von den RumänInnen. Gegen 18 Uhr ins Hotel, bin müde, meine Weichteile und Knochen schmerzen. Begutachte meine Beulen, blauen Schwellungen und die schmerzenden Knochen. Bin urplötzlich, wahrscheinlich wegen dem sehr gut geheizten Hotelzimmer, sehr müde. Will kurz ruhen, erwache aber erst gegen 22 Uhr. Schaue Nachrichten, schreibe Tagebuch, lese Zeitungen und allerlei Zeitschriften.

2 Gedanken zu “08.02.2017, Regen – Nebel – Sonne

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