23.01.2017, Heimreise mit Kultur, aber kein Ackerbau

Früh auf, Zeitungslektüre, Trump’sche Märchenstunde, Frühstück und kurz nach 10 schon wieder am Bahnhof. Mit einer Baden-Württemberg-Tageskarte (23 Euro für 1. + 5.- für jede weitere Person) Reise ich nach Plochingen – Reutlingen und weiter nach Tübingen (https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%BCbingen), wo ich kurz nach 11 Uhr eintreffe.

Auch heute ist wieder ein wolkenloser, kalter Wintertag. Ich laufe kreuz und quer zur Altstadt hin, durchs Fussgängerparadies hinauf zur Stiftskirche. https://de.m.wikipedia.org/wiki/Stiftskirche_(Tübingen)

Zwei Organisten üben Variationen von Kirchenmusik. Ich setze mich in die geheizte Kirche und lausche eine Viertelstunde. 

Weiter geht’s, durch die ganze Altstadt bis zur Festung Hohen-Tübingen (http://www.burgenwelt.org/deutschland/lokal/lokal3-bw_tue.php), die heute leider komplett von der Universität beansprucht wird.

Nach dem Genuss der schönen Aussicht über die Stadt und das Umland muss ich schon wieder runter und zum Bahnhof. Um 13 Uhr pünktlich fährt mein Zug, über Balingen ins Tal der Schmiecha nach Albstadt-Ebingen und diesem immer tiefer werdenden Tal bis nach Sigmaringen (https://de.wikipedia.org/wiki/Sigmaringen), wo der unterdessen zur Schmeie gewordene Fluss in die Donau mündet.

Auch hier habe ich wieder einen Aufenthalt, wenn auch nur 60 Minuten. Dafür ist aber auch der Weg ins Stadtzentrum nur ein paar 100 Meter weit. 

Das Wappen der Stadt ist ein goldener Hirsch auf rotem Untergrund. Eigentlich müsste ich hier also über Nacht bleiben und nach dem Ursprung mmeines Familiennamens forschen.

Aussenrum an Festung und Schlosskirche vorbei und durchs Fussgängerzentrum. Die Sonne steht schon tief, es ist unterdessen auch eiskalt geworden. So trinke ich in einem Kaffeehaus einen Vitaminstoss (heisser Orangensaft mit Kräutertee) und genieße einen Bienenstich verfeinert mit Kirschenkonfitüre. 

Mich zieht es weiter: 15:30 Uhr mit dem Zug durchs obere Donautal. 

Über Hausen im Tal (mit urtümlich schönen, noch funktionierenden Signal- bzw Weichendraht-Spannwerken) – Tuttlingen nach Immendingen und umsteigen nach Singen. Endlich mal ein moderner Doppelstockzug der Deutschen Bahn, so dass ich den Akku meines vom vielen Fotografieren und der Kälte fast komplett entladenen Handys wieder etwas aufladen kann. 
17:02 Uhr ab Singen, eben geht die Sonne unter. Durch Die Dämmerung fährt der Zug nach Schaffhausen (kein richtiger Anschluss Richtung Zürich) und weiter über Waldshut nach Basel badischer Bahnhof, Ankunft 18.16 Uhr.

Hier habe ich genug vom Fahren und Sehen. Beschließe, eine weitere Nacht auswärts von Brienz zu verbringen. 

3 Gedanken zu “23.01.2017, Heimreise mit Kultur, aber kein Ackerbau

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