26.09.2016, Potsdam, Teil 2

Mit dem Bus fahre ich bis zum ehemaligen Kaiserbahnhof Potsdam Park Sanssouci (https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Potsdam_Park_Sanssouci). Des Kaisers ehemaliger Bahnhof steht unter schwerer Bewachung, kann leider nicht besichtigt werden, die deutsche Bahn nutzt das Gebäude zu repräsentativen Zwecken und als Kaderakademie.

Also fahre ich mit dem nächsten Bus zurück und weiter bis zum botanischen Garten und zur Orangerie (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Orangerieschloss_(Potsdam)). Hier nehme ich meine kilometerweite Wanderung wieder auf. 

Ich besichtige den Bogenschützen von Friedrich II

und wandle durch den sizilianischen Garten (http://www.dieter-kloessing.de/Sanssouci/Sizilianischer-Garten.html) + (http://www.quermania.de/brandenburg-berlin/potsdam/sanssouci5a.php). Allein in diesem Gartenreich könnte ich mehrere Stunden lang verweilen.
An den neuen Kammern und einer historischen Mühle vorbei erreiche ich das Prunkstück des Parks, Schloss Sanssouci (https://www.spsg.de/schloesser-gaerten/objekt/schloss-sanssouci/ und https://de.wikipedia.org/wiki/Sanssouci).
Es ist unterdessen bereits 17 Uhr vorbei, das Sonnenlicht wird fahl. Ich bummle und wandle weiter, beobachte die unzähligen pressierten fernöstlichen Touristengruppen und die einheimischen Prinzen mit und ohne Anhang, fast immer aber mit Bälgern oder Hunden.

An der Friedenskirche (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Friedenskirche_(Potsdam)) vorbei verlasse ich diesen wunderschönen Park. Durchs Brandenburger Tor (https://de.wikipedia.org/wiki/Brandenburger_Tor_(Potsdam)) und die größte Einkaufsstraße von Potsdam, die Brandenburger Straße (https://www.potsdam.de/content/brandenburger-strasse-3) schlendere ich bis vor die Kirche Peter und Paul.
Bin müde vom vielen Laufen. Habe aber noch mehrere Sehenswürdigkeiten die ich hier in Potsdam besuchen möchte! Dennoch das Klinikum Ernst von Bergmann lasse ich links liegen, obwohl es gerade hier, ähnlich wie an der Brienz-Rothorn-Bahn unterhalb von Planalp einen sehenswerten Nuggibaum, hier Schnullerbaum genannt, zu besichtigen gäbe (http://www.potsdam.tv/mediathek/19128/Schnullerbaum.html). 

Ich fahre mit der Tram bis zu ihrer Endstation, ein paar hundert Meter vor der Glienickerbrücke (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Glienicker_Brücke). Mangels Platz für eine Wendeschlaufe, werden die alten Strassenbahnzüge die nur auf einer Seite Türen haben, über ein Gleisdreieck gewendet, und ohne Reisende, auf der falschen Strassenseite bis vor die Brücke zurückgefahren. Quer über die Brückenmitte verläuft die Landesgrenze zwischen Brandenburg und Berlin bzw. die Stadtgrenze zu Potsdam. Während der Zeit der Deutschen Teilung erlangte die Glienicker Brücke weltweite Bekanntheit. Hier fand 1986 der letzte grosse Agentenaustausch zwischen den Ost- und Westmächten statt.

 In der etzten Abendsonne genieße ich die Stimmung, schaue Wasservögeln, Fischern und allerlei Wasserfahrenden und Schwimmer zu. 

Mit der Tram in der Dämmerung zurück zum Bahnhof Potsdam, kleiner Einkauf, von in der Schweiz sagenhaft überteuerten Produkten, in einem Drogerie-Markt und mit der S-Bahn heim Richtung Berlin. 

Schlafe unterwegs ein, erwache aber gerade noch rechtzeitig um im Bahnhof Zoo auszusteigen und zum Hotel zu laufen. Bin zu müde um irgendwo ein Nachtmahl zu geniessen. Schreibe anstattdessen Tagebuch.

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