18.06.2016, zerlegtes Krokodil – am 31.10. soll es wieder als Ganzes auferstehen

Nach einem gemeinsamen, gemütlichen, reichhaltigen Frühstück, inklusive einem Kelch mit halbtrockenen Rotkäppchen (http://www.rotkaeppchen.de), fahren wir gegen 09.45 mit Taxi zum ehemaligen RAW (Reichsbahn Aussbesserungs-Werk)
und heutigem Dampflokkompetenzzentrum Meiningen (http://www.dampflokwerk.de).
Zu DDR-Zeiten krüppelten hier über 3000 Mitarbeitende, heute sind es noch ungefähr 130 Kollegen. Nach Film und Reden dürfen wir 120 Wissensdurstige, endlich aufgeteilt in 3 Gruppen, einem Führer hinterherlaufen. 



Unser Führer, ein Eisenbahngewerkschafter quasselt aber recht viel Unsinniges über unsere Lok und die Umstände, die zum Aufenthalt hier in Meiningen führten: Diese Krokodilslokomotive konnte nicht mehr auf eigenen Rädern rollen und wurde deshalb und weil wir hier in Meiningen die Besten sind, auf einem Strassentieflader aus der Schweiz hierher geschafft. Blablabla … Anfangs korrigiere ich die falschen Aussagen zurückhaltend freundlich. 

Bald aber verselbständigen wir 8 KrokodiljägerInnen uns jedoch und suchen selbstständig in den weitläufigen Hallen und im Aussengelände die einzelne Teile unseres vermissten Krokodils.

 Erich (aus dem Lampenladen) überwacht seine Genossen noch immer!


Im Monatsplan für Juni 2016 ist klipp und klar festgehalten wann „unser“ Krokodil wieder fahrtüchtig ist.

Gegen Mittag, so quasi als Abschluss der Besichtigung fotografiert Fabian (lieben Dank) uns Schwedenreisende im Freigelände vor einem gewichtigen Teil unserer Lok!


Es reicht noch für Brätel und Bier, bevor wir mit Taxi zurück ins Hotel unser Gepäck holen gehen und uns an den Bahnhof kutschieren lassen.

David, Heidi und ich reisen um 13.24 mit der Erfurter Bahn nach Schweinfurt und mit RE weiter nach Nürnberg. Fabian kehrt von hier direkt heim nach Bern, da er am Sonntag an einem anderen ‚Rennen‘ teilnehmen wird. Edwin, Reiner, Leonora und Daniel reisen eine Stunde später über Würzburg mit ICE nach Nürnberg. 

Gemütliche Reise durch Landschaften, die sich in den letzten Jahren stark verändert haben. Die ehemalige Grenze zwischen DDR + BRD ist nicht mehr klar erkennbar.


Am späteren Nachmittag erreichen wir Nürnberg und checken im Intercityhotel in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof ein. (Spezielle Preise für Senioren!). 

Spaziergang durch die Südstadt zu einem Märklin-Modelleisenbahnfachhändler (Inh. G. Keller Helmut Sigmund Modellbahnen, Schweiggerstr 5, 90478 Nürnberg, Deutschland). Weiter mit der Strassenbahn zum Hauptbahnhof. 

Durch den Handwerkerhof und entlang den Stadtmauern zum Homomonument, 


zum Schauspielhaus und ins Hotel wo wir uns alle treffen.

Um 19 Uhr gehen wir zu einem gemeinsamen Abendessen in den Handwerkehrhof, nachdem ich vorher vergeblich, in 5 mir persönlich bekannten Gaststätten versucht habe, einen Tisch für uns 7 zu reservieren. 

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