29.03.2016: zwischen Strand und Schneebergen

Seien es die gestrigen Mahlzeiten, das schwarze Bier, die abrupten Wetterwechsel oder die vielen Ereignisse der letzten Tage – ab 5 Uhr in der Früh rumort es in meinem Bauch, dazu kommen schlimme Kopfschmerzen und Lichtempfindlichkeit. Selbst das Trommeln der Regentropfen auf dem Vordach vor meinem Fenster tut mir weh. Mit einer Pille im leeren Magen kann ich mich immerhin aufraffen gegen 9 Uhr etwas zu frühstücken und das gestrige Tagebuch fertig zu machen. Dann gehe ich aber wieder ins Bett und schlafe bis in den frühen Nachmittag. 

Nun geht es mir besser, so dass ich immerhin meine Leibwäsche in eine Wäscherei bringen kann. Das Wetter ist immer noch so gut, dass ich den geplanten Tagesausflug auf den 206 Meter hohen Great Orme in verkürzter Form absolvieren kann. Anstatt wie geplant bergwärts zu laufen, fahre ich beide Wege in der Tramway (http://www.greatormetramway.co.uk).  



  Gegen halb 4 bin ich in der Bergstation und ein Viertelstunde später auf dem Gipfel.  



 Fantastische Rundsicht, eiskalter Wind, hin und wieder nagelt es mich im Gesicht und an allen blutten Stellen; nein kein Sand, Eiskristalle werden aus den Wolken oder vom Mount Snowden, der in der Ferne weiss überzuckert daliegt, hergeweht. Ich halte es nicht lange aus, muss Schutz suchen im Berghaus und dann in der Bergbahn. Alle Leute (ausser ich) sind dick eingemummelt, tragen Handschuhe und dicke Wintermützen, viele sind komplett verschleiert hinter Schals und tragen teils sogar Skibrillen. In der Mittelstation der Windenbahnen mache ich Pause,  





  


  
beobachte den Betrieb, schaue die elektrischen und mechanischen Anlagen, sowie die historischen Wandtafeln zur Bahngeschichte an. 

Mit dem letzten Trämmli um 17.15 fahre ich in die Stadt runter. Da ich Hunger habe, esse ich ein kleines Steak in Harvey’s Steakhouse und laufe dann durch die Stadt heimwärts. 

Das Abendlicht ist aber so schön, dass ich noch einen 2. kleinen Ausflug unternehme: mit dem nächsten Zug fahre ich zur ungefähr 7 Kilometer entfernten  

 Llandudno Junction und laufe zur Brücke über den Cowny Fluss.  


 Herrliche Abendstimmung. In der Dämmerung, kurz nach 20 Uhr kehre ich heim bzw ins Hotel, zu Diskussionen mit dem Barmann und Magen-Darm-Beruhigungsmittel Single Malt Whisky an der Bar des Hotels

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