18.03.2016: kotzübel unterwegs nach Charleroi

Habe im Hotelzimmer eine Kaffeemaschine, welche ein Luxus, aus der ich meinen ersten Kaffee des heutigen Tages, noch halb im Bett liegend geniessen will.  

Pfui Teufel, das Zeug schmeckt sauer und bitter. Ich hätte vielleicht zuerst den Designer der Maschine anschauen sollen, GIUGIARO. So wie es in den giugiaro Zügen, zB den ETR 610 der SBB stinkt, so stinkt auch dieser Kaffee. Habe zum Glück kein grossen Schluck genommen und sofort ausgespuckt, absolut ungeniessbar !!! Kriege dennoch bald Bauchweh, Hüte Bett und Toilette bis am Mittag. Das Hotelmanagent ist leider nicht sehr hilfsbereit!

Mons dämmert auch mittags noch im Nebel dahin. 




schmale Holztreppe und breite Rutschbahnen , eine neue Zugangsphilosophie?

 

versteckt im Wald träumt ein Schloss. Siehst Du es?

12.17 Uhr, im IC nach Charleroi (Karl der König oder woher stammt der Name?).  

Checkin im Ibis. Der Rezeptionist und später der Hotelmanager bestehen auf einem gültigen Ausweissdokument, einem Pass. Eindringlich werde ich auf das gültige belgische Gesetz aufmerksam gemacht, wonach nur Gäste beherbergt werden dürfen, die entweder eine gültige Identitätskarte oder einen gültigen Pass auf sich tragen. Dies sei eine Massnahme gegen den Terrorismus. Meine ID ist vor einem Monat abgelaufen, shit! Schlussendlich anerkennt er mein noch gültiges Generalabonnement, nachdem ich ihm vorgeschwindelt habe, dies sei mein Eisenbahnerführerausweis und demzufolge ein amtliches Dokument (werde meinen Pass im Innern des Rucksacks suchen müssen.

Möchte eigentlich noch gerne eine Stadtführung oder eine Führung durch die Industrie(Ruinen) rund um Charleroi machen. Die Dame in der Touristeninfo bescheidet mir, für Individuen finde eine Führung gegenwärtig nur unregelmässig, ca 1-3 Mal im Monat statt. Für Gruppen von 15-20 Personen, sei eine Führung möglich, für 3 €uro pro Person. Also erfinde ich eine Gruppe und will die Tour für sofort bestellen. Nun heisst die Ausrede, es sei eine Frist von mindestens einer kleinen Woche nötig. Eine kleine Woche habe 5-7 Tage, also am übernächsten Wochenende. Nein danke, diese Art der Servicebereitschaft gefällt mir nicht. Während der ganzen Zeit wo ich Fragen stellte und eine Führung bestellen wollte, hat die Dame nicht aufgehört, ein vor ihr liegendes Kreuzworträtsel zu lösen. Toller Service!

Zu Fuss und später mit der Metro, einer alten Trambahn,  



die im Stadtzentrum unterirdisch verläuft, auf Erkundigungstour. Das Zentrum ist eine riesige Baustelle,  



 überall tun sich Gruben auf, alte Stadthäuser müssen neuen, unpersönlichen, Wolkenkratzern ähnlichen Gebilden Platz machen. Umwege für Fussgänger. 

Den Berg rauf, zum Stadthaus,   

 



zur Kirche des Heiligen Christophorus,  

 Monument WW2, Dampreny, Industrieanlagen oder -Ruinen,  




 de Cartier, 



mehrfach über die Sambre und diverse Häfen, 


Monceau-sur-Sambre,  


  was hat dieser Baum wohl schon alles erlebt? 


Hundesalon in alten Gemäuern

Monceau Schloss und Arboretum, und vieles mehr. Danke für die Tipps! Nun ist aber genug der edlen Kultur! Das Phtomuseum schaffe ich nicht, bin sowieso eher nicht der Museenmensch. Oder war dieser Tip der stille Vorwurf an meine Kunst des Fotografierens mittels Mobilfon und Tablet?

Magen und Darm rebellieren immer noch, andererseits habe ich Hunger.  


Im Burgerrestaurant 50’s American Diner versuche ich, mich zu kurieren: Geniesse vorerst ein Bud, dann einen medium Burger, 300 Gramm Fleisch (Uff, uff, harte Arbeit!), pink Limonade und erneut ein Bud zum Abschluss. 

Heim ins Hotel durch die ins Trübe und Dunkle versinkende Stadt 


  

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