25.01.2016, Stadwanderungen und Stadtrundfahrten

Ein wunderschöner Tag ist’s, so wie ich mir Ferientage eben wünsche. Ich will heute die neueren Quartiere im ehemaligen Hafengelände am Buiten-Ijsselmeer anschauen. Die neue Tramlinie 26 erschliesst alle diese Quartiere, mit riesigen neuen Konzerthallen,

Filmpalästen, aber auch Gewerbebauten, Kleinindustrien, Shopping-Centern und vorallem vielen Wohnquartieren.

Ich steige immer wieder mal aus, suche einen Weg auf Dach- und Hafenterassen

Blick zurück zum Hauptbahnhof „Amsterdam Centraal“

Siehst Du mich bzw Fotografen?

und geniesse die sich immer ändernden Panoramen. Meist führt das Gleis von einer Insel zur anderen Insel über anmutige Brücken.

 Einmal geht es aber auch durch einen Unterwasser-Hafentunnel. die Tunnelfahrleitung des Trams erinnert mich an meine Modellbahn und die ersten viel zu grobschlächtig ausgeführten Fahrleitungen.

Dann erhasche ich unerwartet zwischen einem Kunstwerk


 einen alten ‚Bekannten‘ auftauchen.

Dann, endlich, stehe ich an der Küsten des Binnenmeers,

 dem Ijsselmeer und erinnere mich an die Schuljahre 1967-1970 in der Sekundarschule Saanen-Gstaad. Unser Lehrer, Papa Schär, dozierte jedes Jahr immer wieder über Holland und seine Landgewinnungsprojekte: Wenn ihr, Schüler, einmal alt seid und die AHV empfängt, so wie ich jetzt dann bald einmal, dann werden das Binnenmeer, das Markermeer, das Ijsselmeer so nicht mehr existieren. Anstattdessen wird es hier endlose fruchtbare Ackerflächen geben.
Heute bin ich alt oder etwa doch nicht? Ich suche nämlich vergebens die Bauern, die hier und jetzt ihre Äcker pflügen.

Trotz gut erschlossener Gegend mit Tram, Bus und U-Bahn geniesse ich trotz kaltem, böigen Wind der mich hin und wieder fast umwirft, das Wandern an der Sonne.              






 Immer wieder sehe ich Neues, wie zum Beispiel diesen Batterie getriebenen Kleinstbus für bis zu 10 Kindergartenschüler. Mann beachte, dass dieses Gefährt selbst mit anschnallgurten ausgerüstet ist.

Fahre an einer innerstädtischen Windmühle

 und am Zoo

 vorbei, bevor ich gegen 17 Uhr durch Einkaufsstrassen

 zum Bahnhof

laufe und ins Hotel zurückkehre. Entspannen.

Füsse Hochlagern, ja sogar ein kleines Nickerchen als Vorbereitung für Hendrik’s Geburtstagsparty heute Abend.

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